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Author's Chapter Notes:
  London wir kommen 


Christian und Olli liegen noch im Bett nach ihrer Versöhnung und planen ihre Englandreise.
1.London wir kommen

"Hey Jessie, eigentlich müssten wir ja jetzt sauer sein, aber danke, das haben wir gebraucht", meint Olli lächelnd zu ihr, dann dreht er sich zu Christian und wird kurz nochmal ernst,
"Als ersten Schritt."
"Ja Olli ich weiß, ich werde..."
"Ist schon gut, im Moment", Olli versucht ihn über Jessica, die immer noch zwischen ihnen liegt, zu küssen.
"Also irgendwas stört hier", sieht er sie tadelnd an.
Jessica reagiert nicht, sie lacht fröhlich und ist einfach nur total stolz auf sich.
"Wisst ihr das war mir gleich klar.."
"Jessie könntest du.." versucht Olli es noch mal.
Sie hört ihn gar nicht.
".. ich wusste gleich..."
"Jessie raus!" kommt es jetzt fast synchron von beiden und sie schieben sie regelrecht aus dem Bett. Was gar nicht so einfach ist, wenn man unter der Decke völlig nackt ist und sich nicht unbedingt vor ihr zeigen will.
Sie mault zwar ein bisschen, geht dann aber doch zufrieden lächelnd raus.
Das muss ich gleich Dana erzählen denkt sie und schnappt sich ihr Handy.
Olli hat in der Zwischenzeit schnell wieder hinter ihr abgeschlossen und läuft jetzt, so wie Gott ihn schuf, durchs Zimmer.
"Olli was tust du, komm wieder her", bittet ihn Christian schon wieder begehrlich.
Mit seinem Handy und dem Laptop bewaffnet, tut er dies auch.
Als Christian ihn sofort wieder an sich ziehen will, haut Olli ihm auf die Finger und sagt,
"Du wolltest doch deine Hormone unter Kontrolle bringen, also fang gleich damit an.
Wenn wir heute noch zusammen nach England wollen, haben wir einiges zu tun.
Er drückt ihm den Laptop in die Hand. Und erwidert Christians Hundeblick halb streng, halb lachend.
"OK, du bist der Boss und du hast ja auch recht. Klär du das mit deiner Arbeit und ich such die Flüge. Dann packen wir deine Sachen.
Danke Olli, ich kann es nur noch mal sagen. Ich liebe dich."

Eine Stunde später stehen sie abmarschbereit im Wohnzimmer und verabschieden sich.
Tristan war nicht wirklich glücklich, dass Olli so spontan weg will, aber er konnte seine Vertretung schnell organisieren, also hat er zugestimmt und bei LCL steht auch nichts an im Moment.
Bella sagt gerade,
"Mensch Olli vier Wochen, du wirst mir fehlen."
"Tja für irgendwas müssen die vielen Überstunden ja gut gewesen sein und wir brauchen das jetzt dringend."
Er wirft einen kurzen Blick zu Christian.

Es ist jetzt 21:30 Uhr, draußen ist schon alles dunkel.
Olli sieht aus dem Fenster, unter ihm tauchen schon die ersten Lichter des Flughafens auf.
Er greift Christians verkrampfte Hand.
"Entspann doch mal, wir kriegen das schon hin, zusammen."
Er zögert,
"Oder gibt es hier noch weitere Überraschungen."
Nach einer kurzen Pause redet er weiter.
"Sorry, nein, ich habe mir vorgenommen dir zu vertrauen, ich weiß es ist alles OK."
Christian holt tief Luft.
"Du musst dich nicht entschuldigen, ich weiß, dass das nicht so schnell geht, mit dem völligen Vertrauen wieder.
Aber das ist es nicht."
"Was ist dann?"
"Erinnerst du dich an unseren Ballonflug nach der Hochzeit, ganz ehrlich, sehr viel wohler fühle ich mich immer noch nicht beim Fliegen."
"Oh Schatz, das habe ich ganz vergessen" und er legt ihm den Arm beschützend um die Schulter.
Christian lächelt ihn dankbar an.
Als sie später mit dem Taxi zu Christian Wohnung fahren, hält es plötzlich vor einem noblen Sporthotel.
"Das ist aber nicht deine Wohnung", sagt Olli überrascht.
"Doch für die nächsten drei Tage schon.
Ich hatte mein Zimmer doch nur für die erste Zeit gemietet und musste mir jetzt was neues suchen. Da kann ich aber erst in drei Tagen rein."
Sie steigen währenddessen aus und checken ein.
"Und dann mietest du dich in ein so nobles Haus ein?"
Christian grinst,
"Nö, ich hätte die Nächte zwischen meinen Möbeln in einer Abstellkammer des Gestüts verbracht, aber das kann ich doch dem tollsten Mann im Universum nicht anbieten."
"Spinner."
In der Zwischenzeit sind sie auf dem Zimmer angekommen.
Olli bleibt der Mund offen stehen.
Sie sind in der Penthouse-Suite, überall sind Glasfenster und der Blick auf die Lichter Londons ist genial, das Bad ist eine Wellnessoase und neben dem riesigen Bett steht eine Flasche Champagner und eine Schale Erdbeeren.
"Du bist verrückt."
Christian stellt die Taschen ab, nimmt Ollis Gesicht zwischen seine Hände,
"Mit den neuen Vertrag gab's auch eine Gehaltsaufbesserung ich habe sogar noch zwei freie Tage heraus geschlagen.
Also falls du ein Sightseeing Programm geplant hast, vergiss es vorerst, ich lass dich erst in zwei Tagen wieder weg.
Und er küsst ihn leidenschaftlich.
Olli meint nur,
"Wir können ja den Champagner und die Erdbeeren nicht warm werden lassen und schiebt Christian Richtung Bett.
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